Brigarde 81

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Brigarde 81

Beitrag  Admin am Mi Nov 04 2009, 16:49

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!
In Berlin haben die Hell´s ihre Macht verloren. Aber in Berlin ist es nicht nur ein Konflikt zwischen Hells und Bandidos. Dort ist es ein wenig komplizierter. Aus den Ghetto´s von Berlin kommt eine Gruppe, die sich " Berliner Härte " nennt. Sie knüppeln gewaltig mit und sind an Mitgliedern, den Hells und Bandidos überlegen. Sie haben kein Interesse daran, sich mit irgendeinem der beiden Clubs zu verbinden. Sie wollen die alleinige Macht.
Nun könnte man meinen, daß sich die Hells zurückziehen, aber falsch gedacht! Man geht neue Wege! Die Hells experimentieren mit einer Gruppe, die sich Brigarde 81 nennt. Es sind keine Motorradfahrer und sie tragen auch keine Kutten. Es sind Höllenhunde, extrem gewaltbereite Hooligens, die nur eine Aufgabe haben. Ratet mal welche?
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Hells Angels verlieren den Kampf gegen die Bandidos
Im Kampf um verlorenes Terrain in der Berliner Region hat die Rockergruppierung Hells Angels erneut einen Rückschlag erlitten. Was offensichtlich als Machtdemonstration im Rotlichtrevier an der Oranienburger Straße in Mitte gedacht war, geriet durch einen massiven Polizeieinsatz zum Fiasko. Gleich 34 den Angels nahestehende Männer aus der Türsteher- und Hooligan-Szene wurden gestern früh festgenommen. Bei der aus Mecklenburg-Vorpommern stammenden Gruppe wurden Waffen wie Teleskopschlagstöcke, Schlagringe sowie Quarzhandschuhe und geringe Mengen Drogen, ein Funkgerät und eine Schussweste sichergestellt.

Zivilbeamten war gegen 0.40 Uhr die rund 50 Köpfe starke Gruppe aufgefallen, als sie in Mietwagen vor der Table-Dance-Bar „Gold Club“ vorfuhr. Die Männer trugen zum Teil weiße Theatermasken, die aus dem Musical „Phantom der Oper“ bekannt sind. Die Kripobeamten waren vor Ort, weil sie in der als Treffpunkt der Hells Angels bekannten Bar vier Haftbefehle wegen schwerer Körperverletzung vollstrecken wollten.

Hintergrund der massiven Präsenz der Hells-Angels-Unterstützer aus dem Norden: Vor wenigen Tagen waren etwa 60 Mitglieder der rivalisierenden Bandidos mit großem Getöse vor dem Klub aufgetaucht. Vermutlich wollten die Hells Angels demonstrieren, dass auch sie in der Lage sind, eine beeindruckende Streitmacht auf Berliner Straßen zu bringen.

Freitagfrüh gelang es der Polizei, die Mehrzahl der auswärtigen Truppe zu stellen. 17 Männer wurden am Friedrichstadtpalast, etwa zehn in der Tucholskystraße, andere an der Universitätsstraße festgenommen. Nach Polizeiangaben führten Ermittlungen des Kommissariats für organisierte Kriminalität außerdem zu fünf Festnahmen in einem Parkhaus am Potsdamer Platz. Elf Fahrzeuge wurden sichergestellt. Gegen die Festgenommenen wird wegen Verdachts des schweren Landfriedensbruchs, der Bildung bewaffneter Gruppen sowie Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Auch der eigentliche Zweck des Besuchs der Zivilbeamten in der Table-Dance-Bar wurde erfüllt. Die Beamten nahmen die vier Gesuchten aus dem Zuhältermilieu im Alter von 27 und 40 Jahren sowie zwei 35-Jährige fest. Sie stehen im Verdacht, bei einem gewalttätigen Überfall in Mitte einen Box-Promoter schwer verletzt zu haben.

Bandidos haben die Vorherrschaft errungen
Die Hells Angels haben den Kampf um Einfluss und Reviergewinnung im Berlin-Brandenburger Gebiet gegen die ständig expandierenden Bandidos und deren Unterstützerklubs verloren. Das erfuhr Morgenpost Online aus ranghohen Berliner Sicherheitskreisen. Dieser Trend sei aus Sicht der „Höllenengel“ nur noch durch das Statuieren brutaler Exempel zu verhindern. Wie aus Kreisen der Staatsanwaltschaft verlautet, wird deshalb nicht ausgeschlossen, dass demnächst Hells Angels Chapter aus anderen Bundesländern in Berlin agieren könnten, um der hiesigen Bruderschaft wieder auf die Beine zu helfen.

„Die Bandidos haben die Aufnahmekriterien für neue Mitglieder in der Region herabgedreht, um möglichst schnell möglichst viel Nachwuchs zu rekrutieren“, sagte ein Polizeiführer. „Viel Nachwuchs bedeutet viel Schlagkraft.“ Zudem würden die Reihen der Bandidos und ihrer Supporter vermehrt mit Migranten gefüllt, die für die schmutzigen Aufträge eingesetzt würden. Einige von diesen hätten nicht einmal einen Motorradführerschein und seien somit alles andere als Rocker. Die Brutalität nehme immer mehr zu, der Respekt dagegen ab. „Immer häufiger werden Führungsmitglieder der Hells Angels attackiert. Früher hätte das keiner gewagt, weil die zu erwartende Rache fürchterlich gewesen wäre.“

Diese Respektlosigkeit musste erst kürzlich Rayk F. erfahren. Dem vorbestraften Führungsmitglied der als Exekutive geltenden Berliner Hells Angels Nomads – einem durchtrainierten Karatekämpfer und Vater einer Tochter – war die Polizei früher oft nur mit dem Spezialeinsatzkommando (SEK) begegnet, noch vor Jahren hätten sich Bandidos nicht an ihn herangetraut. Vor wenigen Monaten allerdings wurde Rayk F. nun angegriffen und zusammengeschlagen. Ein Zwischenfall, der von den Hells Angels nicht kommuniziert wurde, weil er als weiterer Beweis für den Machtniedergang des Rockerklubs gewertet werden würde. Auch der Berliner Präsident der Nomads musste kürzlich nach einem Messerstich in den Rücken im Krankenhaus behandelt werden, bevor er es gegen den Rat der Ärzte verließ. In zwei Autos waren er und seine Kumpane in Brandenburg unterwegs gewesen, als sie nach einer Verfolgungsfahrt schließlich von fünf Fahrzeugen der Bandidos in Finowfurth ausgebremst und mit Hieb- und Stichwaffen attackiert wurden. Enrico K. wurde mit einer Axt ins Bein geschlagen. Den Ärzten im Unfallkrankenhaus Marzahn gelang es, das Bein zu retten. Dieser Zwischenfall zeige, dass die Rocker bei ihren Auseinandersetzungen untereinander nicht die geringste Rücksicht auf Unbeteiligte nehmen.

Neue Eskalation wahrscheinlich
Enrico K. ist kein vollwertiges Mitglied der Hells Angels. Vielmehr agiert er in einer neuen Gruppierung, die die „Höllenengel“ im Kampf gegen die Konkurrenz geschaffen haben – die „Brigade 81“. „Das H steht im Alphabet an Platz acht, das A an erster Stelle“, so ein szenekundiger Staatsanwalt. „Also haben wir es mit der Brigade Hells Angels zu tun. Einer Vereinigung, die den Erkenntnissen nach für die Drecksarbeit vorgesehen ist. In puncto Brutalität und Gewaltbereitschaft hat die Brigade 81 den Anspruch, noch vor den Hells Angels Nomads zu operieren.“ Zwar ist das Klubhaus dieser neuen Truppe an der Gärtnerstraße in Hohenschönhausen mit den rot-weißen Farben der Angels ausgestattet, Kutten oder Anzeichen tragen sie allerdings nicht. „Es sind acht bis zehn Männer, die zum Teil aus dem Hooliganmilieu kommen und auf körperliche Auseinandersetzungen stehen“, berichtet ein Brandenburger Ermittler. Das Durchschnittsalter liege bei 25 Jahren. „Wir haben Erkenntnisse, dass die Brigade 81 für den brutalen Übergriff auf das Klubhaus der die Bandidos unterstützenden Chicanos Anfang Juni im brandenburgischen Ludwigsfelde verantwortlich ist.“ Das Haus war zertrümmert worden, es gab drei Schwerverletzte.

„Diese jungen Herrschaften mögen die Attacke als Beweis für ihre Schlagkraft werten, letztlich sind sie sich aber offenbar überhaupt nicht bewusst, worauf sie sich da eingelassen haben. Ein Krieg unter Rockern ist eine ernste Sache, Tote hat es in der Vergangenheit gegeben, und es wird sie in Zukunft geben.“ Die Bandidos hätten gezeigt, dass sie Präsidenten angreifen und auch Beine abhacken. „Die lassen sich nicht von zehn Hooligans ins Boxhorn jagen.“

Türsteher-Posten sind die entscheidenden für die Rocker
In den Polizeipräsidien in Potsdam und Berlin wird nun also nicht ausgeschlossen, dass bald Hells Angels anderer Chapter in der Hauptstadt zu sehen sein werden. Die mächtigsten Fraktionen kämen aus Niedersachsen und Bremen, wo die rivalisierenden Bandidos kaum vorhanden sind. „Es ist aus Sicht der Rot-Weißen auch eine Prestigefrage, in Berlin und Umgebung vernünftig aufgestellt zu sein und vor allem das Sagen zu haben“, sagte ein ranghoher Beamter aus Brandenburg. „Genau genommen brauchen die hiesigen Hells Angels die Hilfe ihrer Brüder. Und wir gehen davon aus, dass diese Hilfe bald kommen wird.“ Nun wird mit blutigen Auseinandersetzungen gerechnet.

Bereits jetzt versuchen die Bandidos wieder, verstärkt Einfluss auf das Berliner Nachtleben zu nehmen. Dabei geht es um die Übernahme der „Türen“ der Diskotheken. Wer diese habe, bestimme auch, was dahinter geschehe.

Die Berliner Polizisten wissen um diesen Trend, im Kampf dagegen wird der Überstundenberg von Tag zu Tag allerdings immer größer. „Unsere Kollegen sind personell so stark ausgeblutet, dass sie immer nur wieder Akzente setzen, aber nicht final bewirken können, dass sich die Rocker andere Reviere suchen“, sagt Berlins Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Eberhard Schönberg. „Die Rocker verpflichten ständig Nachwuchs, bei uns gab es einen Personalstopp. Wer da am Ende den längeren Atem hat, ist doch klar.“
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Berliner Härte
http://www.youtube.com/watch?v=9BW5kLN1QVw
http://www.youtube.com/watch?v=RYu-_G70C3s
Hells vs Bandidos
http://www.youtube.com/watch?v=JYCPWLuKHdU
Rockerkrieg in Berlin
http://www.youtube.com/watch?v=9krh0qoRl2c

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Re: Brigarde 81

Beitrag  Hoppi am Do Nov 05 2009, 08:56

Es wird noch härter

in Neumünster wurde eine Frau mit Kind von einem Großen Mann ( Maik K.) aufgehalten und gefragt ob sie ihn kennt. Dieses verneinte die Frau ,woraufhin K.sagte aber dein Mann kennt mich und er soll sich überlegen ob er nicht aufhört!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Der Mann ist jetzt seit Sommer 2009 bei den Red Devils die einen NMS Club übernommen haben.

Jungs sowas gab es früher nicht die Familien wurden nicht angegriffen.

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Beitrag  Günni am Do Nov 05 2009, 10:43

früher war vieles anders, wenn man sich gekloppt hatte wurde hinterher zusammen ein Bier getrunken und gut.
Heute hat das alles eine andere Qualität die Gewaltbereitschaft hat andere Formen angenommen, es fängt doch bei den Jugendlichen schon an.
Hinzu kommt natürlich je mehr Aufmerksamkeit-und hier sind besonders die Medien gefordert- man diesen Gruppen zukommen lässt, um so mehr fühlen sie sich auch bestätigt.
Des weiteren verschließt der Gesetzgeber die Augen und greift sich lieber einen der öffentlich im Suff gepinkelt hat.
Denn in unserem hochheilig demokratischem System brauchen die wirklich Bösewichte am wenigsten Angst vor dem Gesetzt haben.

Gruß
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Re: Brigarde 81

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